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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel Wertpräferenzen bei Lehramtsstudierenden und ihre Auswirkung auf das unterrichtliche Handeln
 
Untertitel ---
 
Beschreibung Der professionellen Ausbildung von Lehrpersonen wird besonders in den letzten Jahren vermerkt Aufmerksamkeit geschenkt. Verschiedene Autor/innen haben Kompetenzmodelle und Standards entwickelt (z.B. Thenort 2006; Krauss et al. 2004; Blömeke, Felbrich & Müller 2008; Oser 1997; 2010), die eine Grundlage für die Professionalität dieses Berufsstands bilden sollen. In diesen Kompetenzmodellen stellt die Werthaltung (Ethos) der Lehrperson eine wichtige Facette neben Wissen und Können dar, wobei es sich wie Baumert und Kunter (2006) feststellen, um zwei „kategorial getrennte Kompetenzfacetten“ handelt. Professionalität bedeutet, dass sich diese beiden Ebenen, das Wissen und Können (Handwerk) und die Werthaltung (Gesinnung) zu einer Einheit fügen müssen (Thenort 2006). Als Resultat steht das auf Wissen basierende eigene Urteilen, Entscheiden und Handeln in Übereinstimmung mit dem persönlichen Wertesystem (Shulman 2005). Werte und Werthaltungen determinieren meistens unbewusst die Tätigkeit einer Lehrperson, von der Auswahl der Unterrichtsinhalte und -methoden über die Beurteilungspraxis bis zum Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern (vgl. z.B. Willemse, Lunenberg & Korthagen 2005). Einen wertfreien Unterricht gibt es nicht, sodass viele Autorinnen und Autoren vom Unterrichten als einem ethischen Unterfangen per se sprechen (vgl. z.B. Oser, Dick & Patry 1992; Campbell 2003; Patry 2002; Hansen 1998; Kesselring 2011). Obwohl Werte und Werthaltungen wichtige Kompetenzfacetten im Lehrberuf darstellen, ist die Forschungslage im deutschsprachigen Raum dazu äußerst dürftig (etwa Weinberger 2011, Weinberger & Gastager 2012). Baumert und Kunter (2006, S. 498) konstatieren: „Es ist bis heute unklar, welche Auswirkungen spezifische Wertpräferenzen für das professionelle Handeln von Lehrkräften tatsächlich haben und inwieweit diese Präferenzen im Zusammenhang mit den institutionellen Selektionsregeln des Systems stehen.“ Auf der Grundlage dieser Befunde lautet die zentrale Forschungsfrage für diese Untersuchung, wie sich bevorzugte Werte bei Lehramtsstudierenden auf ihr unterrichtliches Handeln auswirken. Es handelt sich demnach um eine deskriptive Untersuchung von Werten bei einer bestimmten Berufsgruppe. Davon abzugrenzen ist die Fragestellung, welche Werte und Werteinstellungen angehende Lehrpersonen haben sollten. Diese Fragestellung wird in der konkreten Untersuchung nicht thematisiert.
 
Schlagwörter Werthaltung, Professionalität, Ethik, Mixed Method Design
 
 
Projektleitung intern
  • Gastager, Angela; HS-Prof. Mag. Dr.

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    Projektleitung gesamt
  • Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Gastager, Angela; Mag. Dr.

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    Externe Projektmitarbeiter/innen
  • Nebel, Anna; B.Ed., MA
  • Patry, Jean-Luc; Univ.Prof. Dr. / Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
  • Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

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    Beteiligte Organisationeinheiten der PHSt
  • 1100 Institut für Forschung, Wissenstransfer und Innovation
  • 1200 Institut für Allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe - Ausbildung

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    Forschungsschwerpunkt Professionalität und Schule
     
    Kooperationspartner
  • Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg

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    Status abgeschlossen
     
    Geldgeber
  • 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
  • Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
  • Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

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    Laufzeit von 01.10.2013 bis 30.09.2017
     
    Sachgebiete
  • 5821 Erwachsenenbildung
  • 5812 Pädagogische Psychologie
  • 5815 Theoretische Pädagogik
  • 5816 Unterrichtswissenschaft

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    verknüpfte Leistungen keine