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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel KOOP-LEA
 
Untertitel Wirksamkeit von KOOPerativen LErnArrangements im Schulunterricht in Bezug auf Leistung und soziale Integration in heterogenen Klassen
 
Beschreibung Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Annahme, dass der Einsatz von Methoden des wechselseitigen Lehrens und Lernens, auch WELL-Methoden (vgl. Huber 2007) benannt, in einer innovativen Lernumgebung im Schulunterricht die kognitiven und sozial-emotionalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in positiver Hinsicht verändert (vgl. Gastager et al. 2010; Hagenauer 2011). Durch gezielte Trainings der Methodenvermittlung und begleitende Beratung unter Einsatz von KOPING - Strategien (KOmmunikative Praxisbewältigung IN Gruppen; Schmidt 2001) wird es den an den Kursen und an den Untersuchungen teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern erleichtert, diese methodischen Konzepte im Unterricht optimal und effizient ein- und umzusetzen. Die Wirksamkeit der kooperativen Lernarrangements wird hinsichtlich der Schülerleistung und hinsichtlich der sozialen Kompetenzen sowie der Integration der Schülerinnen und Schüler im Längsschnitt im Rahmen eines Interventions- Wartegruppendesigns geprüft. Zentral ist die Überprüfung der Wirksamkeit des Einsatzes kooperativer Lernarrangements unter besonderer Berücksichtigung von WELL-Methoden im Schulunterricht der Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) in Bezug auf Leistungen im Fach Deutsch, soziale und emotionale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie soziale Partizipation in der Klasse. Es geht um die empirisch-analytische Überprüfung kooperativer Lernarrangements hinsichtlich der Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch fokussierend auf Lesen, Textverständnis und Rechtschreiben. Es geht weiterhin um die Analyse der Wirkungen dieser Lernumgebungen hinsichtlich der sozial-emotionalen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler (vgl. Gastager 2008; Gastager & Weinberger 2009) sowie einer damit verbundenen verstärkten sozialen Partizipation in heterogenen Klassensettings mit innerer Differenzierung. Des weiteren wird die adäquate Verwendung der kooperativen Methoden durch die Lehrerinnen und Lehrer mittels angemessener Methoden evaluiert. Schließlich soll die Leistungs- und emotionale wie soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) über die Zeit untersucht werden. Zudem werden die Effekte der Intervention für besonders leistungsstarke und besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler geprüft. Lehrer/innenteams an den teilnehmenden Schulen arbeiten gleichermaßen in einem kooperativen Setting, jeweils in einem Team zu zweit (Tandem – Konstellation) und zu viert jeweils an einem Schulstandort. Es erfolgt die Umsetzung einer Kursarchitektur nach den Sandwich-Prinzipien im Anschluss an Wahl (2006). Bei der Gestaltung der Lernumgebung gelangt aufseiten der Lehrenden als flankierende Maßnahmen bei der Implementation der Ansatz eines fünfstufigen Modells zur Umsetzung.
 
Schlagwörter wechselseitiges Lehren und Lernen, KOPING-Strategien, Mixed Methods
 
 
Projektleitung intern
  • Gastager, Angela; HS-Prof. Mag. Dr.

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    Projektleitung gesamt
  • Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Gerold, Heidemarie
  • Kernbichler, Gerda; MA.
  • Pötz, Julia

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    Externe Projektmitarbeiter/innen
  • Gasteiger Klicpera, Barbara; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
  • Gebhardt, Markus; Dr. M.A. / Universität München, TUM School of Education
  • Krammer, Mathias; M.A. / Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
  • Nebel, Anna; MA, B.Ed. / Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung

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    Beteiligte Organisationeinheiten der PHSt
  • 1100 Institut für Forschung, Wissenstransfer und Innovation

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    Forschungsschwerpunkt Heterogenität als pädagogische Herausforderung
     
    Kooperationspartner
  • Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie

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    Status abgeschlossen
     
    Geldgeber
  • Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
  • Pädagogische Hochschule Stmk, PHSt-Forschungsfonds

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    Drittmittelanteil in Euro 29797
     
     
     
     
    Laufzeit von 01.10.2011 bis 30.09.2013
     
    Sachgebiete
  • 5802 Angewandte Pädagogik
  • 5813 Schulpädagogik
  • 5824 Sonder- und Heilpädagogik

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    verknüpfte Leistungen keine