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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel Faking von Studienanwärterinnen und -anwärtern beim Zulassungsverfahren
 
Untertitel Ergebnisse einer experimentellen Manipulation im within‐subject Design Vergleich zu einer tatsächlichen Bewerbungssituation
 
Beschreibung Das Bestreben jedes Selektionsprozesses sollte es sein, jene Personen zu selektieren, die geeignet sind, und nicht jene, die sich als geeignet darstellen können. Eine derartige Selbstdarstellung ist vor allem bei selbstbeschreibenden Instrumenten naheliegend und tatsächlich auftretend. Das Phänomen, bei der Bearbeitung von selbstbeschreibenden Instrumenten, die eigenen Ergebnisse bewusst zu verzerren, wird Faking genannt. Dadurch wird die Validität von Selektionsprozessen an sich gefährdet. Auch wird nicht mehr das eigentliche Merkmal gemessen, sondern die Selbstdarstellung. Weiters ist auch die Fairness von Selektionsprozessen gefährdet. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Personen in gleichem Maße zu solchen Selbstdarstellungsmaßnahmen greifen. Mittels Laborforschung kann relativ leicht gezeigt werden, dass Personen in hohem Maße fähig sind, zu faken. Feldforschungsstudien zu Faking weisen in tatsächlichen Bewerbungssituationen hingegen einen höheren Grad an Generalisierbarkeit auf; es gehen andererseits Vorteile der Laborsituation verloren. Die Studie zielt darauf ab, die Vorteile der Labor- und Felduntersuchungen miteinander zu verbinden und die Stärken jeweils synergetisch zu nutzen. Es sollen Daten aus dem Feld, nämlich einer tatsächlichen Teilnahme an einem Zulassungsverfahren zur Studienplatzvergabe, mit Daten aus dem Labor, in welcher Faking experimentell induziert wird, verglichen werden. An der Pädagogischen Hochschule Steiermark durchlaufen jedes Studienjahr alle StudienanwärterInnen einen Selektionsprozess zur Studienzulassung. In diesen Selektionsprozess fließen auch Persönlichkeitsmerkmale ein, die mittels selbstbeschreibenden Instrumenten erhoben werden. Durch eine Nacherhebung dieser Persönlichkeitsmerkmale soll untersucht werden, wie und in welchem Ausmaß eine verzerrte Selbstdarstellung tatsächlich auftritt. Unter der gegebenen Stabilität der Persönlichkeitsmerkmale können Abweichungen zwischen den beiden Messzeitpunkten auf diese Tatsache zurückgeführt werden. Weiters soll zur Nacherhebung eine experimentelle Manipulation stattfinden, um maximales Faking, Faking wie zur Bewerbungssituation und als Baseline kein Faking zu induzieren. Es werden Vergleiche mit den experimentellen Untersuchungsanordnungen angestellt. Schließlich wird erwartet, das vorhandene Zulassungsverfahren auf Basis der empirischen Analysen angemessen zu adaptieren.
 
Schlagwörter Faking, Zulassungsverfahren, Validitätsprobleme
 
 
Projektleitung intern
  • Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.

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    Projektleitung gesamt
  • Krammer, Georg Christoph; Mag.

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Pflanzl, Barbara; Mag. Dr. Dipl.-Päd.
  • Weitlaner, Regina; Mag. Dr.

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    Externe Projektmitarbeiter/innen
  • Kochschmieder, Corinna; Mag. / Karl-Franzens-Universität, Institut für Psychologie
  • Müller, Florian; Univ.-Prof. Dr.

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    Beteiligte Organisationeinheiten der PHSt
  • 1020 Vizerektorin für Studium und Lehre
  • 6400 Institut für Bildungswissenschaften
  • 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung

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    Forschungsschwerpunkt Professionalität und Schule
     
     
    Status laufend
     
    Geldgeber
  • 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark

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    Laufzeit von 01.09.2014 bis 30.09.2021
     
    Sachgebiete
  • 5803 Bildungsforschung
  • 5812 Pädagogische Psychologie

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    verknüpfte Leistungen keine