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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel Elemente der LehrerInnenbildungspraxis
 
Untertitel Erwartungen, Erleben und Empfinden im Kontext Pädagogisch-Praktischer Studien aus der Perspektive von Mentorinnen/Mentoren und Studierenden – Erhebungseinheit PH Steiermark
 
Beschreibung Ausgangspunkt ist die vielfache Klage von Lehramtsstudierenden, dass Ihre Ausbildung wenig praxisbedeutsam sei. Als Lösung dieses Problems schlagen Selbige in der Regel vor, einfach die Praxisanteile des Studiums zu erhöhen. Dort wo dies tatsächlich gemacht wird (z. B. Praxissemester in der deutschen Lehramtsausbildung) zeigt sich allerdings, dass die Klage häufig erhalten bleibt. Dies kann als erlebte kognitive Dissonanz interpretiert werden: die Erwartungen an die Ausbildung stimmen nicht mit dem tatsächlich Erlebten überein und diese wahrgenommene Diskrepanz mündet dann in dem naiven Ruf nach mehr „Praxisrelevanz“. Ausgehend davon widmet sich die österreichweite Studie den so genannten „Elementen der Lehrerbildungspraxis“. Damit sind methodische Settings im weitesten Sinn gemeint, die in der hochschulischen Lehre eingesetzt werden, z. B. Vermittlung von Techniken, Training, Reflexion etc. Es wurden im Vorfeld insgesamt sieben solcher Elemente als bedeutsam identifiziert, die aus den zwölf Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen (Neuweg, 2004) abgeleitet worden sind. Für diese sieben Elemente soll erfasst werden, welche subjektive Bedeutsamkeit ihnen zugesprochen wird. Zudem ist auch das subjektive Empfinden dieser Elemente von Interesse, sprich in welchem Ausmaß jemand diese Elemente in seinem Studium erlebt hat. Eine Diskrepanz liegt dann entsprechend dort vor, wo es eine Abweichung zwischen den Erwartungen an das Studium (= Bedeutsamkeitszuschreibungen) und dem Empfinden im Studium gibt. In der ersten Hälfte des Jahres 2020 findet eine Vollerhebung mittels Online-Fragebogen unter den Studierenden der Lehramtsausbildungen für die Primarstufe (n=403), die Sekundarstufe Allgemeinbildung (n=1306) sowie die Sekundarstufe Berufsbildung (n=80) sowie Mentorinnen/Mentoren in Ausbildung (n=370) an der PH Steiermark statt. Diese reiht sich in ein in parallel laufende Erhebungen in denselben Zielgruppen in anderen österreichischen Bundesländern. Im Anschluss daran ist die Auswertung der Daten mittels deskriptiver und explorativer Analyseverfahren geplant sowie eine Rückspielung der Ergebnisse in das Forschungsfeld im Zuge des Grazer Grundschulkongresses 2020 sowie des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für schulpraktische Professionalisierung in Osnabrück 2021.
 
Schlagwörter Lehrerwissen, Lehrerkönnen, Pädagogisch-Praktische Studien, Mentoring
 
 
Projektleitung intern
  • Rottensteiner, Erika; HS-Prof. ILn Mag. Dr.

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    Projektleitung gesamt
  • Kulcsar, Ruben; Mag. / Johannes Kepler Universität

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.

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    Beteiligte Organisationeinheiten der PHSt
  • 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung

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    Forschungsschwerpunkt Professionalität und Schule
     
    Kooperationspartner
  • Johannes Kepler Universität

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    Forschungsbericht Forschungsleistungen Elemente der Lehrer_innenbildungspraxis.pdf
     
     
    Status abgeschlossen
     
    Geldgeber
  • 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung

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    Laufzeit von 01.09.2019 bis 30.09.2021
     
    Sachgebiete
  • 5802 Angewandte Pädagogik
  • 5803 Bildungsforschung
  • 5813 Schulpädagogik

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    verknüpfte Leistungen keine