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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel EMSI
 
Untertitel Entwicklung eines Inventars zur Selbst- und Fremdeinschätzung von Dimensionen und Stilen des Mentorings und deren Auswirkungen auf Lernprozesse von Mentees
 
Beschreibung Prozesse, die zwischen Mentorinnen/Mentoren und Mentees ablaufen, sind kaum durch empirische Studien erforscht. In diesem Kooperationsprojekt zwischen der KPH Graz, der PHSt und der PHB wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern lassen sich Dimensionen und verschiedene Stile des Mentorings identifizieren? Wie wirken sich diese Stile auf den Lerneffekt von Mentoringprozessen und die Zufriedenheit von Mentees aus? Ausgehend von der theoretischen Grundlegung nach Fischer (2008), die fünf verschiedene Stile des Mentorings postuliert, das sind Letting go, Active listening, Advising, Prescribing und Cooperating, als auch dem Mentoring Style Inventory der Southeast Ohio Teacher Development Collaborative (2013), das vier Dimensionen umfasst, das sind Directiveness, Collaborativeness, Convergence, Openess, ist es Ziel des Forschungsvorhabens, ein Inventar in deutscher Sprache zu entwickeln, das als standardisiertes evidenzbasiertes diagnostisches Hilfsmittel objektivierte Feedbackmöglichkeiten für die handelnden Personen in Mentoringprozessen bietet. Das Inventar sollte das Potential haben, wesentliche Dimensionen des Mentorings zu identifizieren und eine Diagnose des Ausprägungsgrades einzelner Stile zu ermöglichen. Es wird dadurch zu kritischer Selbstreflexion angeleitet und so zu einem differenzierten reflexiven Dialog zwischen Mentorinnen bzw. Mentoren und Mentees angeregt. Das Forschungsdesign ist quantitativ angelegt (multivariate quantitative Analysen mit dem Schwerpunkt auf Faktoren- und Clusteranalyse), wird aber durch die Beantwortung offener Fragen durch qualitative Auswertungen ergänzt. Die Stichprobe setzt sich aus Praxislehrer/innen, Mentorinnen bzw. Mentoren aller drei Pädagogischer Hochschulen, KPH Graz - PHSt - PHB, sowie Studierenden derselben zusammen. Die Ergebnisse sind vor dem Hintergrund der PädagogInnenbildung NEU als besonders aktuell und relevant anzusehen, da Mentorinnen und Mentoren in Ausbildung und Induktion eine zukunftsweisende Schlüsselrolle einnehmen werden. In ihrer Funktion und in ihrem Aufgabenspektrum sind entscheidende Entwicklungspotenziale für Schule und Unterricht sowie Personal und Bildungsorganisation verankert. Das entwickelte Instrumentarium und die Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts können darüber hinaus für weitere Forschungszwecke im Bereich des Mentorings Verwendung finden.
 
Schlagwörter Mentoring, Feedback, Selbstreflexion
 
 
Projektleitung intern
  • Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
  • Rottensteiner, Erika; HS-Prof. ILn Mag. Dr.

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    Projektleitung gesamt
  • Brandau, Johannes; Univ. Doz. Dr. / KPH Graz

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.

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    Externe Projektmitarbeiter/innen
  • Leimstättner, Brigitte; Dr.

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    Forschungsschwerpunkt Professionalität und Schule
     
    Kooperationspartner
  • KPH Graz

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    Forschungsbericht Global_Education_Review_4_4_5_19.pdf
     
     
    Status abgeschlossen
     
    Geldgeber
  • 1200 Institut für Allgemeinbildende Pflichtschulen einschließlich Vorschulstufe - Ausbildung
  • 1300 Institut für Vorschulstufe und Grundstufe - Fort- und Weiterbildung

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    Laufzeit von 01.09.2014 bis 28.02.2017
     
    Sachgebiete
  • 5801 Allgemeine Pädagogik
  • 5821 Erwachsenenbildung

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    verknüpfte Leistungen keine