Oberlechner-Duval Manfred     Logo

Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel Globaler Humanismus in Bildung und Erziehung
 
Untertitel Neue Konzepte des Humanismus für die Schule von morgen
 
Beschreibung Über die Jahrhunderte bzw. die ihm zugeschriebenen Definitionen hinweg sind dem Humanismus Erziehung und Bildung immer ein Anliegen. Als Renovator, Innovator und Grundutopist widerspiegeln seine gesellschaftlichen und kulturellen Vorhaben eine universelle friedlich-gemäßigte und tolerante Vision des Menschen. Seine pädagogischen Ansprüche nehmen die Ausbildung von zukünftigen Führungsgenerationen oder Bürgerinnen und Bürgern in den Blick – beide des selbstständigen Urteils fähig und sich für ein Gemeinwohl einsetzend, das keine Grenzen und keinen nationalen Rückzug kennt. Das Forschungsprojekt konfiguriert sich um vier Hauptreflexionsachsen, die sowohl die Geschichte des Humanismus von der Renaissance bis in die Gegen- wart umfassen als auch die spezifischen Beiträge des Humanismus zur Welt der Bildung hinterfragen: 1. Die historischen Humanismen und ihre Konzeptionen des Menschen im Bildungsprozess: die Bildung des ,besseren’ und ,humaneren’ Menschen; die Frage der bürgerlichen Emanzipation und des freien Willens; die Erziehung zu höflichen Umgangsformen von Kindern; die Gender-Frage bei humanistischen Bildungsprogrammen; das Erbe und die Nachhaltigkeit der pädagogischen Entwürfe des historischen Humanismus (Vittorino da Feltre, Erasmus von Rotterdam, Comenius, Johann Heinrich Pestalozzi, Wilhelm von Humboldt, Rudolf Steiner, John Dewey) 2. Der institutionalisierte humanistische Unterricht: von der humanistischen Schule bis zu den akademisch-universitären studia humanitatis („humanités”): die ,lateinischen Schulen’; der deutsche Neuhumanismus; die ,neue Erziehung’ (éducation nouvelle); die laizistische Schule; die Steiner-Waldorf-Schulen; Francisco Ferrers Escuela moderna; der humanistische Unterricht in Belgien und den Niederlanden; die neuen humanités/humanities und die Infragestellung einer ,entmenschlichten’ Erziehung 3. Der globalisierte Humanismus: von dem europazentristischen bis hin zum neuen weltumspannenden Humanismus: die postnationale Erziehung; die Erziehungsmodelle von multikulturellen Gesellschaften; der pädagogische Humanismus und die Transmigration; die globalisierte Forschung und Hochschulbildung; die pädagogische Utopie einer versöhnten Menschheit 4. Bildungskonzeptionen zur Zeit des Posthumanismus und des Postanthropozentrismus: die Online-Bildung; das ‚studiehuis’ und das selbstverantwortliche Lernen; der „teacherbot” (Siân Bayne); der Transhumanismus und die Bildung
 
Forschungsschwerpunkt Heterogenität als pädagogische Herausforderung
 
Schlagwörter Bildung, Humanismus, Heterogenität
 
 
Projektleitung gesamt
  • Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.

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    Projektleitung intern
  • Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.

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    Status abgeschlossen
     
    Geldgeber
  • 501660 Pädagogische Hochschule Salzburg

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    Laufzeit von 01.01.2018 bis 31.12.2020
     
    Sachgebiete
  • 5801 Allgemeine Pädagogik

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