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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel Vergleich des Einsatzes schriftlicher Quellen für das historische Lernen in österreichi schen Lehrw
 
Untertitel Vergleich des Einsatzes schriftlicher Quellen für das historische Lernen in österreichi schen Lehrwerken von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II in den Unterrichts­ fächern Sachunterricht und Geschichte/ Sozialkunde und Politische Bildung
 
Beschreibung Das grundlegende Interesse an diesem Forschungsprojekt ist die Frage aus dem Bereich des „Gesellschaftlichen Lernens”, was von der durch geschichtsdi­daktische Theoriebildung und Forschungsleistung fundierten Grundlegung für Geschichtsunterricht im Schulalltag im Zusammenhang mit der fachspezifischen Kompetenzorientierung insbesondere in Bezug auf schriftliche Quellen als Lernmedien in den Lehrwerken verankert wurde. Deshalb soll in einem ersten Schritt der Forschungsstand hinsichtlich der Behandlung von Textquellen in der geschichtsdidaktischen und geschichtswissen­schaftlichen Fachliteratur herausgearbeitet und mit den curricularen Vorgaben der einzelnen österreichischen Schulformen abgeglichen werden, um in einem zweiten Schritt – auch entlang bereits vorhandener Untersuchungsraster – ein Analyseinstrument zu schaffen, mit welchem sämtliche Lehrwerke der Primar und Sekundarstufe (allgemeinbildendes Schulwesen) treffsicher analysiert werden können. Die Fragestellungen der Untersuchung sollen sich u. a. nach folgenden Punkten richten: Inwiefern hat die curricular verankerte fachspezifische Kompetenzorientierung bzw. der aktuelle Stand geschichtsdidaktischer Forschung in Bezug auf schriftliche Quellen Eingang in aktuelle österreichische Schulbücher gefunden? Inwiefern findet sich eine für die Ausprägung historischen Denkens förderliche fachspezifische Lernprogression in der Gestaltung von bzw. im Umgang mit schriftlichen Quellen? Dazu wird auf eine kategoriale Schulbuchanalyse nach Schreiber et al. zurückgegriffen, die sich auch über Philipp Mayring unter Erweiterung von Jochen Glä­ser und Grit Laudel entwickeln lässt, sowie auf die vom Georg Eckert Institut für Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig vorgeschlagenen Anforderungen an ein Projekt der Schulbuchforschung. Entsprechend werden im dritten Schritt Schulbücher, die seit Beginn des Schuljahres 2014/2015 in den ein­zelnen Schultypen approbiert sind, untersucht. Geplant ist eine vergleichende Analyse über den Einsatz schriftlicher Quellen in Lehrwerken von der Volksschu­le, über die Neue Mittelschule bzw. AHS­Unterstufe bis hin zur AHS­Oberstufe. Im Fokus der Untersuchung stehen eine Vollerhebung im Bereich der Primarstufe sowie die Analyse ausgewählter Kapitel, die sowohl in der Sekundarstufe I als auch II behandelt werden. Idealerweise wiederholen sich inhaltliche Festlegungen der Sekundarstufe I in der Oberstufe, sodass eine Vergleichbarkeit besteht (sowohl zwischen Büchern einer Reihe als auch zwischen Ober und Unterstufe im Allgemeinen). Aus arbeitsökonomischen Gründen können hier nicht alle Themenbereiche berücksichtigt werden. Der vierte Schritt ist die Interpretation der Ergebnisse entlang der curricularen Vorgaben der einzelnen Schultypen und der geschichtsdidaktischen Theoriebil­dung sowie die Rekonstruktion einer erkennbaren Entwicklungslogik von der Primarstufe bis zur Matura im allgemeinbildenden Schulbereich.
 
Forschungsschwerpunkt Professionalität und Schule
 
Schlagwörter Didaktik, Lehr- und Lernkonzepte, Sachunterricht, Primarstufe, Grundschule, Volksschule, Sek.stufe
 
 
Projektleitung gesamt
  • Buchberger, Wolfgang; Mag.

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    Projektleitung intern
  • Buchberger, Wolfgang; Dr.

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    Status abgeschlossen
     
    Geldgeber
  • 501660 Pädagogische Hochschule Salzburg

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    Laufzeit von 01.10.2015 bis 30.09.2018
     
    Sachgebiete
  • 5833 Fachdidaktik (Geisteswissenschaften)

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