Loading
331F1WKI16 21W 19UE FB Die Frage nach dem Wahren, Guten und Schönen in virtuellen Räumen. 60. Literaturtagung des IÖK   Hilfe Logo

LV - Detailansicht

LV-Typ: Fortbildung

Wichtigste Meldungen anzeigenMeldungsfenster schließen
Allgemeine Angaben
Die Frage nach dem Wahren, Guten und Schönen in virtuellen Räumen. 60. Literaturtagung des IÖK 
331F1WKI16
Fortbildungsveranstaltung
19
Wintersemester 2021
D3: Lehrveranstaltungen
(Kontakt)
Details
Zuordnungen: 25 
Angaben zur Abhaltung
Die Literaturtagung ist eine Kooperation des Instituts für Österreichkunde (IÖK) mit dem Institut für Anglistik und dem Institut für Germanistik AECC, Abteilung
für Fachdidaktik (beide Universität Klagenfurt).

###
[VS, MS, ASO, PTS, AHS, BS, HAK, HTL, HUM FB63, BR03] [Deutsch, Englisch, Darstellendes Spiel, Theater, Kulturpädagogik]

Kaum eine andere Denkfigur steht so sehr im Mittelpunkt der abendländischen Kulturgeschichte wie jene des „Guten, Wahren und Schönen“. Die Vorstellung davon,
was als solches bezeichnet werden kann, stand zu Beginn der abendländischen Philosophiegeschichte, also etwa bei Platon und Aristoteles, zumindest in einem Spannungsverhältnis zu Kunst und Schriftstellerei. Im kollektiven Gedächtnis
ist das heute kaum noch präsent, wir haben das mittlerweile längst vergessen bzw. verdrängt. Heute wird die Ergänzung der literalen Kultur durch Bilder und
Narrationen in virtuellen Räumen gerade im Kontext institutionalisierter Bildung häufig als eine „Verfallserscheinung“ wahrgenommen. Das „Gute, Wahre und Schöne“ hingegen taucht in neueren Lehrplänen erstmals wieder auf und wird so als Bezugspunkt unterrichtlichen Handelns wieder thematisiert. Weil die Konzeption
solcher Wertigkeiten heute eng mit dem Ästhetischen verbunden ist, stellt sich die Frage, inwiefern fiktionales Erzählen in virtuellen Räumen auf die Vorstellung eines
„idealen (Da)Seins“ Bezug nehmen und wie diese mit tradierten literarischen Mustern und anderen Kunstformen, insbesondere der bildenden Kunst und dem Film, zusammenhängen oder in welchen Aspekten die Ästhetik von Videospielen auch eine ganz eigenständige ist. Im Rahmen der 60. Literaturtagung möchten wir uns
auch der Frage widmen, ob das Erzählen in virtuellen Räumen unsere Vorstellungen des Schönen, Wahren und Guten verändert – ob sich diese vielleicht wieder von
der Kunst entfernen – oder ob es sich hier lediglich um die Entstehung neuer Modi des Erzählens handelt, die die Vorstellungswelt unserer Schülerinnen und Schüler
prägen.
All diese Fragen wollen wir schlussendlich auch auf
ästhetisches Lernen in der Schule bezogen stellen und
dabei ausloten, inwiefern künstlerisch anspruchsvolle Computerspiele
und Apps im Deutschunterricht an Bedeutung gewinnen sollen und können. Damit ist nicht zuletzt auch die Frage verbunden, ob eine so verstandene „neue Narrativität“ einen Beitrag zu größerer Bildungsgerechtigkeit leisten kann, indem sie normativ geprägte Bereiche zumindest zeitweise in den Hintergrund des unterrichtlichen Geschehens drängt und Diskurse jenseits von „Schreiben und Lesen“ ermöglicht.
keine
.
Deutsch
331F1WKI16 Die Frage nach dem Wahren, Guten und Schönen in virtuellen Räumen. 60. Literaturtagung des IÖK (19UE FB, WS 2021/22)
Gruppe
Tag Datum von bis Ort Ereignis Termintyp Anmerkung
 
Gruppe 1
Do
18.11.202114:0020:00Stift MelkAbhaltungfix
Fr
19.11.202109:0020:30Stift MelkAbhaltungfix
Sa
20.11.202109:0012:30Stift MelkAbhaltungfix
Für die Anmeldung zur Teilnahme müssen Sie sich in PH-Online-PH-NOE als Studierende*r identifizieren.
Angaben zur Prüfung
siehe Stellung im Studienplan
Immanenter Prüfungscharakter
Details
Zusatzinformationen