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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel E-Learning in der Lehrer/innenfortbildung
 
Untertitel Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen für Pflichtschullehrkräfte
 
Beschreibung Lehrer/innenfortbildung gilt als Hoffnungsszenario für die Verbesserung des Bildungswesens per se. Auf der Suche nach effizienten, innovativen Maßnahmen dafür werden auf der Grundlage konstruktivistischen Lernens E-Learning- und Blended Learning-Aktivitäten für die Lehrer/innenfortbildung forciert. E-Learning-Aktivitäten gelten als Hoffnungsträger einer möglichen Veränderung der herkömmlichen Lehrer/innenfortbildung. Der offene Kommunikationsprozess im Lehren und Lernen, der sich durch E-Learning-Aktivitäten ergibt, soll zu mehr Professionalität im Lehrerberuf verhelfen: Es soll gelingen, dass Lehrpersonen zu aktiv Lernenden werden, die fächer- und schulartenübergreifend kommunizieren und kooperieren und die dem traditionellen Bild des passiven Inhaltsempfängers in der Fortbildung nicht mehr entsprechen. E-Learning-Maßnahmen sind in Folge immer mit Veränderungs- und Anpassungsprozessen sowie ungewohnten Lern- und Arbeitsformen verbunden und stoßen deshalb nicht selten auf Widerstand und Akzeptanzprobleme – so auch in der Lehrer/innenfortbildung. Das Forschungsprojekt nimmt Bezug zum Wissensstand und greift Defizite zum Stand der Forschung über Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung auf. Es stellt Fragen nach der Wichtigkeit von Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen. Mittels eines eigenständig entwickelten Akzeptanzfaktorenmodells wird gezeigt, dass Akzeptanz einen wichtigen Aspekt in der Lehrer/innenfortbildung mit E-Learning darstellt. Die Bedeutung von personenbezogenen und kontextbezogenen Faktoren sowie Faktoren der persönlichen Nutzung und Wahrnehmung als Formen der Akzeptanz von Lehrpersonen werden theoretisch und empirisch aufgezeigt und untersucht. Das Zusammenspiel der oben genannten Handlungsstränge erforderte eine explorative Orientierung und danach eine gezielte Hypothesensuche (vgl. Bortz u. Döring 2006, S. 50). Die wichtigsten Forschungsfragen lauten: (1) Welche Erkenntnisse gibt es im Zusammenhang zwischen Fortbildung und Wirkung auf die Professionsentwicklung, insbesondere mit Blick auf die Akzeptanz? (2) Welche Erkenntnisse gibt es bezogen auf E-Learning in der Lehrer/innenfortbildung? (3) Lassen sich die Erkenntnisse in einem Modell zusammenfassen, um dieses der empirischen Analyse der zu untersuchenden Fälle zugrunde zu legen? (4) Welche Erkenntnisse werden aus den Fallanalysen gewonnen, die gestatten, sowohl Akzeptanz als auch Wirkbedingungen von E-Learning-Fortbildung genauer zu beschreiben? Nach Aufriss der Problemlage und Erstellung der Forschungsfrage wird systematisch mit Hilfe von 20 Hypothese die Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung untersucht. Den Fragen nach Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung wird differenziert nachgegangen, indem nach personenbezogenen und kontextbezogenen Faktoren geforscht wird. Für die nachhaltige Nutzung wird in dieser Arbeit zwischen der Einstellungsakzeptanz und der Verhaltensakzeptanz von E-Learning unterschieden (vgl. Bürg u. Mandl 2004, S. 8).
 
Schlagwörter E-learning; Fortbildung; Pflichtschullehrer/innen
 
Forschungsschwerpunkt Fortbildung
 
 
Projektleitung gesamt
  • Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.

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    Beteiligte Organisationeinheiten der PHK
  • 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten

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    Status abgeschlossen
     
    Laufzeit von 01.09.2008 bis 01.09.2015
     
    Sachgebiete
  • 5805 Bildungsplanung
  • 5838 E-Learning, Telelearning
  • 5808 Hochschuldidaktik

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