Khan Gabriele Gertrude Maria     Logo

Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Titel Lehrer/innenbildner/innen als Forscher/innen?
 
Untertitel Pilotprojekt
 
Beschreibung Fragen wie „Was macht Lehrer/innenbildner/innen kompetent und professionell?“, „Welche Kompetenzen sind für ihre professionelle Arbeit notwendig?“, „Welche Rolle spielt dabei die Forschung als eine wichtige Kompetenz?“ stehen im Zusammenhang mit der Professionalisierung von Lehrer/innenbildner/innen, ihren Kompetenzansprüchen und Professionalisierungsbestrebungen. Lehrer/innenbilder/innen stellen eine besondere Berufsgruppe dar, die sich aus unterschiedlichen Berufen rekrutiert – es sind zum einen Lehrer/innen, die über umfangreiche Berufserfahrung verfügen und sich (berufsbegleitend) akademisch weitergebildet haben; zum anderen Akademiker/innen, die aus dem universitären Bereich kommen. Während es international in den letzten fünfzehn Jahren in Zusammenhang damit vermehrt Studien zu „identity of teacher educators“ (vgl. Swennen u. Snoek 2012, S. 20, Tack u. Vanderlinde 2014, S. 297) gab, zeichnet sich im deutschsprachigen Raum erst eine zögerliche Auseinandersetzung damit ab. Dem erwachten Interesse an dieser Thematik versucht auch eine Publikation der European Commission – „Supporting Teacher Educators for better learning outcomes“ (2013) – gerecht zu werden. Trotzdem verweist Izadinia resümierend darauf, dass weder Klarheit bezüglich des Berufsbildes herrscht noch bei weitem nicht genügend Forschungsergebnisse vorliegen würden (vgl. Izadinia 2014, S. 427). Angeregt von und im Austausch mit israelischen Kolleginnen (vom Kaye College bzw. Mofet-Institute), die im Zuge eines Tempus-Iris-Projekts die PH-Kärnten besuchten, wurde ein Projekt konzipiert, das als Pilotstudie angelegt ist und in der es um erste Erhebungen in Hinblick darauf geht, was Mitarbeiter/innen der PH-Kärnten unter Forschung verstehen. In weiterer Folge werden die Ergebnisse in die Organisationsentwicklung einfließen. Unter anderem wurde in diesem Pilotprojekt folgenden Fragen nachgegangen: (1) Was verstehen Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule Kärnten unter Forschung? (2) Was macht sie zu Forscher/innen? (3) Welche Forschung betreiben sie? Unter welchen Voraussetzungen? (4) Wie macht sich die von ihnen betriebene Forschung in der Lehre bemerkbar? In einer ersten Erhebungsphase (April bis Juni 2014) wurden qualitative schriftliche Befragungen mit jenen Personen durchgeführt, die Forschungserfahrung besitzen (Rücklauf: n=23). Die Auswertung dieser ersten Erhebungen erfolgte in mehrfachen Durchläufen in Form einer Inhaltsanalyse.
 
Schlagwörter Lehrer/innenbildner/innen; Forschung
 
Forschungsschwerpunkt Teacher Educators
 
 
Projektleitung gesamt
  • Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
  • Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.

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    Beteiligte Organisationeinheiten der PHK
  • 2200 Institut für Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Pädagogik der Sekundarstufe
  • 3600 Servicestelle für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung
  • Vizerektorin für Forschung und Entwicklung

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    Kooperationspartner
  • Kaye Academic College of Education
  • Mofet Institute

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    Publikation Khan-Svik, Gabriele u. Kreis, Isolde (2015): Lehrer/innenbildner/innen an Pädagogischen Hochschulen als Forscher/innen. Beispiele aus der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule. In: Bundesministerium für Bildung und Frauen (Hg.): Symposium zur Professionalisierung der Lehrenden der Fortbildung. Wien: Bundesministerium für Bildung und Frauen, S. 6-11
     
     
     
    Status abgeschlossen
     
    Laufzeit von 01.10.2014 bis 31.12.2015
     
    Sachgebiete
  • 5803 Bildungsforschung
  • 5808 Hochschuldidaktik

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    verknüpfte Leistungen keine