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Leistung

Leistungstyp Forschungsprojekt (+)
 
Projekttitel Scham und Demütigung im Kontext interreligiöser Bildung
 
Untertitel .
 
Beschreibung Scham verändert Machtgefüge in sozialen Interaktionen, indem der*die Beschämte herabgesetzt wird. Beschämung und Demütigung sind dementsprechend wirkungsvolle Instrumente, um gesellschaftliche Machtverhältnisse und Ungleichheiten zu manifestieren und Unterschiede zwischen „Wir“ und „anderen“ zu verstärken. Vor dem Hintergrund religiöser Pluralität hat das Thema Scham für interreligiöses Lernen eine besondere Bedeutung, denn gerade hier gibt es Situationen, die Schampotenzial beinhalten, da bspw. über Themen kommuniziert wird, die die innersten Überzeugungen von Menschen betreffen. Gleichzeitig findet interreligiöses Lernen in einem gesellschaftlichen Kontext statt, innerhalb dessen antimuslimischer Rassismus vermehrt auftrifft. Es kann davon ausgegangen werden, dass als muslimisch wahrgenommene Menschen Erfahrungen mit Scham und Demütigung mitbringen, die es sichtbar zu machen gilt. Anhand einer qualitativ empirischen Erforschung von Schamerfahrungen in interreligiösen Bildungsprozessen sollen Machtverhältnisse und ihnen innewohnende Strukturen offengelegt und die Auswirkungen von Schamerfahrungen für Lernen und Lehren im Kontext religiöser Pluralität thematisiert werden. Im Anschluss daran soll ein Konzept einer schamsensiblen Religionspädagogik für interreligiöse Bildungsprozesse entworfen werden.
 
Forschungsschwerpunkt Inklusion und Heterogenität
 
Schlagwörter Interkulturelle und interreligiöse Bildung
 
 
Projektleitung gesamt
  • Strutzenberger-Reiter, Edda Elisabeth; Mag. Dr.

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    Projektleitung intern
  • Strutzenberger-Reiter, Edda Elisabeth; Mag. Dr.

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    Status laufend
     
    Geldgeber
  • 921670 KPH Wien/Krems

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    Laufzeit von 01.02.2021 bis 28.02.2024
     
    Sachgebiete
  • 6405 Dogmatische Theologie
  • 5405 Empirische Sozialforschung
  • 6416 Religionspädagogik

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    verknüpfte Leistungen keine