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Leistung

Leistungstyp Wissenschaftl. Projekt
 
Titel Analyse von Bedingungen des Unfallrisikos bei männlichen Volksschülern und Prävention
 
Beschreibung Unfallrisiko männlicher Volksschüler In den ersten 14 Lebensjahren treten laut internationalen Studien der WHO tödliche Unfälle häufiger auf als Krankheiten mit tödlichen Folgen (Spitzer 1999, S.20). PädagogInnen sind im schulischen Kontext immer wieder mit Unfällen konfrontiert und sollen im Rahmen der Gesundheitserziehung und Verkehrserziehung gezielte Prävention unterstützen. Studien zeigen auf, dass der Anteil von Unfällen aufgrund technischer Ursachen stark überschätzt wird, jedoch persönliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, Aggressivität, Risikowahrnehmung und Aufmerksamkeit unterschätzt werden (Kunz 1993). Da etliche Studien bereits das höhere Unfallrisiko bei Jungen nachgewiesen haben (Cheryl et al 1995), wird auf die Variable Geschlecht verzichtet und eine jungenspezifische Studie durchgeführt. In der geplanten Untersuchung soll ein besonderes Augenmerk auf Kinder gelegt werden, die zu wiederholten Unfällen neigen und als „Unfallwiederholer“ bezeichnet werden sollen. Dabei sollen nur selbstverschuldete Unfälle analysiert werden. Dabei sollen sowohl psychosoziale als auch personbezogene Unterschiede zwischen Unfallwiederholern und einer Kontrollgruppe identifiziert werden. Örtliche Kontexte (Schule, Zuhause) Tätigkeiten (Freizeit, Sport, Verkehr etc.) und die Tageszeit sollen ebenso in ihrer Bedeutung für das Unfallgeschehen analysiert werden. Ziel der Untersuchung ist die Identifikation von Risikofaktoren bei Unfallwiederholern, welche dann zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen (Risikopädagogik, Bewegungserziehung, erlebnispädagogische Gestaltung von Risikoräumen) auch im pädagogischen Kontext gebündelt werden sollen. Folgende zentrale Fragestellungen sollen beantwortet werden: 1) Unterscheiden sich Kinder mit verschiedenen sozialen Kontext in der Unfallhäufigkeit? 2) Tragen Aufklärungsmaßnahmen zur Prävention im Sinne weniger Unfälle bei? 3) Stehen persönliche Merkmale (Verträglichkeit/Aggressivität, ADHS, Neugier, Risikobereitschaft) mit der Unfallhäufigkeit in Zusammenhang?
 
Forschungsschwerpunkt Prävention in Bildungssystemen und sozialpädagogischen Handlungsfeldern
 
Schlagwörter Unfallrisiko, Volksschule, Prävention, Verkehrserziehung, Freizeit
 
 
Projektleitung gesamt
  • Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.

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    Projektleitung intern
  • Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.

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    Externe Projektmitarbeiter/innen
  • Spitzer, Manfred

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    Geldgeber
  • 601670 Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz

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    Datumsangabe von März 2009 bis Juni 2010
     
    Sachgebiete
  • 5405 Empirische Sozialforschung

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