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Leistung

Leistungstyp Wissenschaftl. Projekt
 
Titel ES_Moto: Entwicklung eines vertiefenden Beobachtungsbogens zur Erfassung der motorischen Kompetenzen
 
Untertitel Entwicklung eines vertiefenden Beobachtungsbogens zur Erfassung der motorischen Kompetenzen im Übergangsbereich Kindergarten - Schule - Erweiterung des Datensatzes und Überprüfung der Durchführbarkeit und Handhabbarkeit
 
Beschreibung Das Entwicklungsscreening ES Interessensprofil (Hollerer, Amtmann, 2012) wird von einer immer größer werdenden Gruppe an PädagogInnen erprobt und eingesetzt. Die Rückmeldungen ergeben, dass sie damit die Interessen von Kindern im Übergangsbereich Kindergarten - Schule gut erfassen, was als Grundlage für den Austausch mit den Eltern sehr positiv beschrieben wird. Diese Form ermöglicht es Eltern und PädagogInnen vermehrt auf Gelungenes zu schauen und die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes zu sehen. Weiters stellt das ES Interessensprofil im Vergleich zu den Beobachtungsbögen LES-K (Leuvener Engagiertheits-Skala für Kinder), von Laevers (1993) und zum Salzburger Beobachtungsbogen, Paschon & Zeilinger (2004), eine deutlich leichtere Handhabbarkeit dar. Wenn Kinder in einem basalen Entwicklungsbereich kein Interesse zeigen, und auch die Eltern wenig Interesse orten, wünschen die PädagogInnen ein Werkzeug, um vertiefter auf die Entwicklung des Kindes schauen zu können, um Entwicklungsschwierigkeiten und Risiken rechtzeitig zu erfassen. Diese Risiken sind gegeben, wenn ein Kind weder im Kindergarten noch zu Hause Interesse an der Nutzung der vorbereiteten Umgebung zeigt. Die Entwicklung im Kindesalter wird durch handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt angestoßen, und zwar in der frühen Kindheit fast ausschließlich über den Körper und die Bewegung. Das heißt, die Motorik stößt vielfach erst die Entwicklungen in anderen Kompetenzbereichen (Sprache, sozial-emotionale Entwicklung, mathematisches Verständnis) an (Vogel/Kleindienst-Cachay, 2009). Im Mittelpunkt der Beobachtung der Motorik im Kindesalter stehen weniger sportorientierten Fertigkeiten, sondern vielmehr die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten als Basis einer ganzheitlichen Entwicklung. Aus diesem Grund liegt der Fokus dieses Forschungsprojektes im Beobachten der koordinativen Fähigkeiten. Um den PädagogInnen im elementaren Bildungsbereich eine vertiefte Form der Pädagnostik zur Verfügung zu stellen, wird in diesem Projekt in Anlehnung an das Verfahren Entwicklungsscreening (Hollerer, Amtman) ein Schwerpunkt auf die motorische Entwicklung gelegt.
 
Forschungsschwerpunkt Elementarpädagogik
 
Schlagwörter Entwicklungsscreening, Elementarpädagogik, Kindergarten
 
 
Projektleitung gesamt
  • Hollerer, Luise; Dr. Prof.

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    Interne Projektmitarbeiter/innen
  • Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
  • Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR

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    Geldgeber
  • 601670 Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz

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    Datumsangabe von September 2015 bis August 2017
     
    Sachgebiete
  • 5802 Angewandte Pädagogik

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